Praxis für Psychotherapie Wenglorz & Wiedau

Was ist Lerntherapie?

In der Lerntherapie werden Lernstörungen wie eine Lese-Rechtschreibschwäche (Legasthenie) oder Rechenschwäche (Dyskalkulie) gezielt behandelt. Grundlage der Therapie ist immer eine eingehende Diagnostik.

Die Lese-Rechtschreibschwäche wird mit standardisierten Lese-Rechtschreibtests und Intelligenztests diagnostiziert. Normalerweise wird von einer Lese-Rechtschreibschwäche als umschriebene Entwicklungsstörung dann gesprochen, wenn der Intelligenzquotient eines Kindes mindestens durchschnittlich ist und seine Leistung in einem Lese- und/ oder Rechtschreibtest höchstens von 10% aller Kinder des betreffenden Altersjahrganges unterboten wird. Außerdem muß natürlich sichergestellt sein, daß keine Seh- oder Hörschwäche oder andere Gründe ursächlich für die Lernprobleme sind. Das gleiche gilt für die Rechenschwäche. Je früher und umfassender eine Diagnose erfolgt, desto besser und stabiler sind die Therapieerfolge.

Die Therapie wird individuell auf die Problematik des Kindes/ Jugendlichen ausgerichtet. Die Behandlung der Lernstörung umfaßt sowohl die funktionelle Behandlung in Form von systematischen Übungen und Förderprogrammen, als auch die Behandlung psychischer Begleitstörungen, Hilfe bei den Hausaufgaben und begleitende Elterngespräche.